Besser als das Original – Skip-Bo Brettspiel [Rezension]

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Das Wichtigste in Kürze

Das beliebte Kartenspiel Skip-Bo gibt es nun auch als Brettspiel. Mattel hat das bunte Karten-Sortier-Spiel in ein Brettspiel für zwei bis vier Spieler ab sieben Jahren umgewandelt.

  • Die Felder auf dem Brett bringen Schwung in die Sache: Karten-Ablegeverbote, Einschränkungen innerhalb der Zahlen und Skip-Bo, wenn du ablegen darfst, was und wann du willst.
  • Das Brett ist die Rettung gegen Skip-Bo-Eintönigkeit!

Fast jeder kennt Skip-Bo! Das beliebte, bunte Kartenspiel basiert darauf, die Handkarten zu sortieren und in verschiedene Stapel zu sortieren, um schnellstmöglich – ähnlich wie bei Mau-Mau – alle Karten von der Hand abgelegt zu haben. Das Skip-Bo Brettspiel verspricht neuen und umfangreicheren Spielspaß. Ich habe das Skip-Bo Brettspiel für euch gespielt und rezensiert.

Datenblatt zum Skip-Bo Brettspiel

Verlag: Mattel
Anzahl Spieler: 2 – 4 Spieler
Empfohlenes Alter: ab 7 Jahren
Herausforderungen: Grübeln, Vorausplanen, Sortieren
Vergleichbar mit: Skip-Bo, Rommé, Mau-Mau

Der Spielaufbau vom Skip-Bo Brettspiel

Im Prinzip geht es beim Skip-Bo Brettspiel genau wie beim Kartenspiel darum, seinen persönlichen Stapel zu sortieren und dadurch abzuarbeiten. Es gibt einen Stapel mit Vorratskarten in der Mitte der Spielfläche und Platz für sechs Ablagestapel. Außerdem gibt es einen Platz für die benutzten Karten. Hier werden offen die Karten verwendet, die als Würfel gebraucht wurden. Mehr dazu etwas weiter unten. Jeder Spieler hat vor sich einen Spielerstapel liegen.

Das sind ganz schön viele Stapel, aber in ein paar Sätzen wirst du deren Sinn schnell verstanden haben. Beim Skip-Bo Brettspiel zieht man Karten vom Spielerstapel, um diesen abzuarbeiten. Zu Beginn des Spiels, wie auch zwischendurch, wenn die eigenen Karten nicht weiterhelfen, hilft sich der Spieler mit Karten vom Vorratsstapel aus. Auf den Ablagestapeln sollen die Karten sortiert landen: Von der Eins aufwärts, bis die höchste Zahl erreicht ist. Vom Spielerstapel kann der Spieler offene Karten ziehen, wenn er diese im Spiel verwenden möchte. Die oberste Karte ist dabei immer aufgedeckt.

Auf dem Brett befinden sich Felder unterschiedlicher Farben. Jede der vier Ecken des Spielplans besteht aus genau drei Feldern einer Farbe. Die Ecken sind dementsprechend entweder hellblau, lila, rot oder orange eingefärbt. Auf den Geraden des Weges gibt es zwei pinke Felder. Die Ablagestapel in der Mitte des Spielplans befinden sich die sechs Ablagestapel. Sie sind in den fünf Farben eingefärbt. Pink gibt es doppelt.

Auf den übrigen Feldern gibt es Symbole und Zahlen:

  • Kartentausch: Lege die oberste Karte deines Spielerstapels verdeckt nach ganz unten
  • Skip-Bo: Du darfst ablegen, wo auch immer du willst
  • 1 – 4, 5 – 8, 9 – 12: Du darfst im aktuellen Zug nur entsprechende Zahlen ablegen

Gewonnen hat, wer seinen Spielerstapel zuerst vollständig aufgelöst hat.

Der Spielablauf vom Skip-Bo Brettspiel

Zu Beginn des Spiels mischt ihr die Karten. Man kann das Skip-Bo Brettspiel als eine Einzelpartie spielen, oder aber in fünf Runden oder so lange, bis sich ein Sieger mit beispielsweise 500 Punkten  herauskristallisiert hat. Jeder Sieg gibt 25 Punkte.

Jeder Spieler bekommt im Rahmen der Spielvorbereitung dreißig Karten auf seinen Spielerstapel. Wenn ihr mit mehr als vier Spielern spielt, bekommt jeder Spieler nur zwanzig Karten, da das Skip-Bo Brettspiel sonst zu lange dauert.

Die Spielerstapel liegen verdeckt vor den Spielern. Die oberste Karte ist jeweils aufgedeckt. Alle übrigen Karten bilden den Vorratsstapel und liegen in der Mitte des Spielbretts. Vom Vorratsstapel zieht jeder Spieler zunächst fünf Handkarten, die dabei helfen sollen, den Spielerstapel aufzulösen. Auf dem Spielbrett befinden sich die Ablagestapel, auf die die Skip-Bo-Karten von den Zahlen 1 – 12 aufgestapelt werden sollen. Eine Skip-Bo-Karte ist dabei ein Joker und kann als jede beliebige Zahl eingesetzt werden. Dann kann das Spiel auch schon losgehen.

Das Skip-Bo Brettspiel beginnt mit dem Zug des ersten Spielers. Er hat seine fünf Handkarten und eine offene Karte oben auf seinem Spielerstapel. Er kann mit einer 1 oder einem Joker auslegen und einen Stapel beginnen. Das geht aber nur, wenn seine Figur auf einem entsprechenden Farbfeld oder einem 1 – 4 Zahlenfeld steht. Wer am Zug ist, kann alle Karten ablegen, die er gerade abgelegen kann. Hat er alle Karten abgelegt, die er ablegen wollte, ist sein Zug soweit beendet. Anstelle von Würfeln gibt es beim Skip-Bo Brettspiel Karten. Am Ende eines Zuges wirft jeder Spieler eine Handkarte ab. Die Karte, die er abwirft, bestimmt die Strecke, die seine Figur zurücklegt. Willst du also fünf Felder vorwärts gehen, kannst du am Ende deines Zuges eine 5 abwerfen. Somit hast du eine relativ gute Kontrolle darüber, wo deine Figur auf dem Spielbrett landet. Je nachdem, wo sie steht, kannst du deine Karten überhaupt erst einsetzen.

Fazit

Das Brett im Skip-Bo Brettspiel ist der limitierende Faktor, den ich mir schon immer herbeigesehnt habe! Ich persönlich empfand Skip-Bo immer als furchtbar. Furchtbar langweilig, furchtbar eintönig und furchtbar spaßlos. Aber durch das Brettspiel gibt es immer mal die Situation, dass ich nicht weiter machen kann. Der geplante Spielzug kann nicht durchgeführt werden, weil meine Figur nicht an der richtigen Stelle steht. Dann muss ich auch noch eine Karte „bezahlen“, um auf das richtige Feld zu gehen, und dann klappt mein Plan nicht mehr, da eine Karte zum Ablegen fehlt! Es ist zum Haareraufen – und genau das macht das Skip-Bo Brettspiel zu einem spielenswerten Spiel. So kann selbst mir dieses Spiel großen Spaß machen. Ich kann das Skip-Bo Brettspiel jedem empfehlen, der Skip-Bo liebt oder hasst. Alle, die Skip-Bo gar nicht kennen, sollten meiner Meinung nach sofort mit dem Skip-Bo Brettspiel beginnen, da ich dem Kartenspiel wirklich nichts abgewinnen kann. Gute Arbeit, Mattel!

Angebot
Mattel Y2319 Skip-Bo Brettspiel
  • Skip-Bo-Spaß in einer neuen Brettspiel-Variante
  • Die Spieler bewegen ihre Figuren auf dem Spielbrett und nutzen geschickt verschiedene Ablegestapel und Sonderfelder
  • Wer als Erster seinen Spielerstapel abgebaut hat, gewinnt
  • Mit 112 Karten, 8 Spielfiguren und 1 Spielbrett
  • Für 2 - 4 Spieler; Ab 7 Jahren

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