Asiatisches Bang! – Samurai Sword [Rezension]

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zwei Spielkarten des Brettspiels ,,Samurai Sword''
Spielkarten des Spiels
Das Wichtigste in Kürze

Kennst du „Bang!“? Dann darfst du Samurai Sword nicht verpassen. Das Spiel aus dem Hause Abacus Spiele fordert dich in Form eines asiatischen Karten-Kampfspiels heraus.

Frontseite des Brettspiels
Cover Samurai Sword
  • Du kannst Shogun, Ninja, Samurai oder Ronan spielen.
  • Spiele so viele Karten aus wie du willst – nur angreifen darfst du nur ein Mal pro Runde..
  • Ehrenpunkte statt Siegpunkte, ganz im Thema drin.

Samurai Sword ist ein eigenständiges Spiel aus der „Bang! Game System“-Reihe und basiert auf dem Spielprinzip von „Bang!“. Wir erklären euch, wie das asiatisch angehauchte Kampfspiel in Form eines Kartenspiels funktioniert und geben unsere Meinung dazu ab.

Datenblatt zum Kartenspiel Samurai Sword

Verlag: Abacus Spiele
Anzahl Spieler: 3 – 7 Spieler
Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Herausforderungen: Angreifen, Verteidigen, Teamgeist haben ohne Kenntnis über die Teammitglieder
Vergleichbar mit: Bang!

Das Spielinventar und die Grundregeln

In der Schachtel von Samurai Sword befinden sich 110 Karten, die in drei Kartentypen unterteilt sind.

Es gibt die zwölf Charakterkarten, auf die ein Bild, der Name und eine besondere Fähigkeit abgedruckt ist. Bei einigen Charakteren gibt es ein Lebensanzeige in Form eines Herzens.

Dazu enthält Samurai Sword sieben fünf Rollenkarten:

  • Shogun (1x)
  • Ninja (3x)
  • Samurai (2x)
  • Ronan (1x)

Die unterschiedlichen Fraktionen spielen jeweils im Team zusammen. Gleiche Rollen bilden ein Team.

Der dritte Kartentyp sind die allgemeinen Spielkarten. Unter ihnen befinden sich 32 Waffenkarten, 15 Besitzkarten und 43 Aktionskarten. Waffenkarten sind rot markiert, Besitzkarten in blau und Aktionskarten sind gelb markiert.

Dazu gibt es in Samurai Sword Herzplättchen für die Lebensanzeige und Ehrenpunkte. Die Ehrenpunkte sehen aus wie weiße Hibiskusblüten. Bei Samurai Sword gibt es keine Spielereleminierung. Stirbt einer deiner Charaktere, gibst du einen Ehrenpunkt an denjenigen ab, der deinen Charakter erlegt hat. Danach lebt dein Charakter wieder und bekommt seine maximalen Lebenspunkte zurück.

Karten des Spiels ,,Samurai Sword''
weitere Spielkarten des Brettspiels

Sobald eine Person keine Ehrenpunkte mehr hat, ist das Spiel vorbei. Gewonnen hat, wer die meisten Ehrenpunkte hat.

Du darfst im Spielverlauf von Samurai Sword maximal sieben Handkarten auf der Hand haben. Wenn du keine Handkarten hast, giltst du als wehrlos. Wehrlose dürfen nicht angegriffen werden.

Die Spielvorbereitung von Samurai Sword

Spielt ihr mit vier Personen, wird Samurai Sword wie folgt vorbereitet: Mischt verdeckt vier Rollenkarten und teilt sie aus. Darunter befindet sich ein Shogun, ein Samurai und zwei Ninjas. Der Shogun ist der einzige, der seine Rollenkarte vor sich aufdeckt. Alle anderen Spieler halten ihre Identität geheim.

Dazu erhält jeder Spiel eine zufällig gewählte Charakterkarte, die offen auf den Tisch gelegt wird. Je nach Zahl, die im Herzsymbol der Charakterkarte steht, verteilt ihr Lebenspunkte auf die einzelnen Karten. Das ist die Energie, die dem Charakter übrig bleibt.

Jeder Spieler startet mit vier Ehrenpunkten. Der Shogun erhält zu Beginn des Spiels fünf Ehrenpunkte. Die Ehrenpunkte legt ihr auf eure Rollenkarten.

Anschließend behandelt ihr die Spielkarten wie ein übliches Kartendeck. Mischen, abheben, austeilen. Der Shogun erhält aber nur vier Karten, während der zweite und dritte Spieler im Uhrzeigersinn neben ihm fünf Karten erhält. Der vierte Spieler bekommt sechs Karten auf die Hand.

Und schon können wir loslegen!

Wie man Samurai Sword spielt

Zu Beginn eines Spielzuges erhalten alle Charaktere des Spielers, der an der Reihe ist, ihre Lebenspunkte (zurück). Anschließend zieht der Spieler, der an der Reihe ist, zwei Karten vom Nachziehstapel. Er darf so viele Besitz- und Aktionskarten ausspielen wie er möchte, aber er darf seine Karten auch auf der Hand behalten. Nur von den Waffenkarten darf nur eine pro Zug ausgespielt werden.

Mit einer Waffenkarte kannst du einem deiner Mitspieler schaden. Nutzt du eine Waffe, wird die gebrauchte Karte anschließend weggeworfen. Aktionskarten haben unterschiedliche Effekte und wird ebenfalls nach der Wirkung abgeworfen. Die einzige Spielkarte, die nach dem Ausspielen nicht abgeworfen wird, ist die Besitzkarte. Sie hat dauerhafte Effekte und wird offen auf den Tisch gelegt.

Zum Ende eines Zugs wirft der Spieler seine Karten ab, sodass er nur noch sieben Handkarten hat.

Angriffe mit den Waffenkarten

Wenn du einen Mitspieler mit einer Waffenkarte angreifst, musst du zunächst den Schwierigkeitsgrad bestimmen. Dafür zählst du die Spieler, die zwischen dir und dem anzugreifenden Spieler liegen. Dabei zählst du Mitspieler, die gerade wehrlos sind, nicht mit.

Befindet sich kein Spieler zwischen dir und deinem Angriffsopfer, beträgt die Schwierigkeit 1. Ist dein Opfer der Sitznachbar deines Sitznachbarn, beträgt die Schwierigkeit 2 und so weiter.

Hast du die Angriffsschwierigkeit ermittelt, überprüfst du, ob deine Waffe so weit überhaupt reicht. Auf der Waffenkarte steht ein maximaler Schwierigkeitsgrad. Das bringt etwas Leben und Realismus ins Spiel herein, denn mit Pfeil und Bogen reicht man auch im echten Leben weiter als mit Nahkampfmessern.

Greifst du einen Spieler an, darf er eine Abwehr-Karte dagegensetzen. Wird der Angriff nicht abgewendet, ist dein Angriff erfolgreich und du kannst deinem Gegner die Lebenspunkte entsprechend abziehen. Stirbt dabei dein Gegner, erhältst du einen seiner Ehrenpunkte, wie bereits erwähnt.

Spielende und Gewinner

Hat ein Spieler keine Ehrenpunkte mehr oder gibt es nur noch einen Charakter mit Lebenspunkten, endet das Spiel und alle Spieler decken ihre Rolle auf. Die Rollen sind wichtig, um die Siegpunkte zu errechnen. Auf der Übersichtskarte findet ihr Faktoren, die je nach Spieleranzahl und Rollenname unterschiedlich ausfallen. Mit diesem Faktor multiplizierst du deine Ehrenpunkte.

Dazu kommen die Danyo-Karten. Jede Danyo-Karte, die du auf der Hand hast, zählt einen weiteren Ehrenpunkt. Dieser wird hinzugezählt, nachdem du deinen Bonusfaktor in die ohnehin gewonnenen Ehrenpunkte mit einberechnet hast.

Hat das Spiel geendet, weil beispielsweise ein Ninja einen anderen Ninja getötet hat, verliert das Team insgesamt drei Ehrenpunkte. Anschließend zählt jedes Team seine Siegpunkte.

Das Team mit den meisten Siegpunkten hat gewonnen.

Fazit

Samurai Sword ist definitiv ein interessantes Spiel. Das reine Kampfprinzip ist anfangs sehr spannend und leicht zu lernen. Ein schönes Spiel für zwischendurch, das unserer Meinung nach durch die Teams überhaupt gerettet wurde. Ohne die Auswertungstabelle, durch die der Bonusfaktor am Ende mit den Ehrenpunkten verrechnet wird und ohne die Teams, die sich gar nicht gegenseitig kennen und am Ende erst relevant werden, hätte uns Samurai Sword keine zwei Runden Spaß gemacht. durch dieses Feature, das Samurai Sword und auch das zugrunde liegende Spiel „Bang!“ auszeichnet, ist es ein nettes Spiel für zwischendurch. Es hat uns leider überhaupt nicht vom Hocker gehauen, aber wir hoffen, unsere Review gibt dir einen Impuls, sodass du dir selbst ein Bild von Samurai Sword machen möchtest.

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